Luxemburg d'Coque

National Games Athletics Indoor 2025 d' Coque

 Luxemburg 22.11.2025


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National Games Athletics Indoor 2025 d' Coque

 Luxemburg 22.11.2025


Gold, Silber und unbezahlbare Momente: Unsere Herzen glühen nach Luxemburg

 
Manchmal bringt eine Reise mehr zurück als nur Medaillen. Unsere Fahrt zu den National Indoor Games von Special Olympics in Luxemburg war genau das – eine Reise, die uns mit reich gefüllten Schatzkisten der Erinnerung heimkehren lässt.

Ja, wir sind überglücklich über unser sportliches Ergebnis: Zweimal Gold und einmal Silber! Doch die Bilder, die sich in unsere Herzen gebrannt haben, zeigen etwas anderes: das strahlende Lachen eines Athleten, der zum ersten Mal 60 Meter durchgesprintet ist. Den jubelnden Applaus für einen Weitsprung von 1,20 Metern. Die pure, unverfälschte Lebensfreude, die in der Halle spürbar war.

Denn was nicht durch Training und Anstrengung erreichbar ist, ist die Begeisterung aller. Hier zählt der reine Wille. Die unkäufliche Special-Olympics-Atmosphäre – sie war wieder da. Echtes Miteinander statt Konkurrenzdenken. Hier zählte jeder Einzelne, ob dick oder dünn, klein oder groß. Der Sport verbindet, macht stark und überwindet alle Grenzen.

Hinzu kam unsere Bewunderung für die fantastische Sportinfrastruktur: Das Sportzentrum „d'Coque“ sucht in Deutschland seinesgleichen. Eine Leichtathletikhalle, in der die Kurven der Laufbahn hydraulisch abgesenkt und angehoben werden können? Eine Schwimmhalle mit 25m- und 50m-Becken, einem Sprungbecken und darunter noch ein separates 50m-Trainingsbecken? Wir waren absolut sprachlos!

Doch am tiefsten beeindruckt hat uns die gelebte Wertschätzung für Menschen mit Behinderung in Luxemburg. Während in Deutschland seit Jahren über einen Mindestlohn in Werkstätten diskutiert wird – ohne nennenswerte Ergebnisse –, erhalten ungelernte 18-Jährige in Luxemburg ein gerechtes Gehalt von rund 2.700 €. Ja, die Lebenshaltungskosten sind höher, aber mit den 556 € an SGB XII-Leistungen eines in Deutschland "beschäftigten" Menschen in einer WfbM sind nun wirklich keine großen Sprünge möglich.

Die Krönung dieser Wertschätzung: In Luxemburg werden die Sportler für ihre Special-Olympics-Veranstaltungen bei vollständiger Entlohnung freigestellt! Wir kennen leider Beispiele aus Deutschland, in denen dies regelrecht verweigert wurde.

Diese Reise war mehr als nur Sport. Sie war eine Lektion in Gemeinschaft und Freude – und ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Inklusion gelebt werden kann.

 

 Unser tolles Sport-Fest in Luxemburg


Unser Trip nach Luxemburg war wunderbar.
Wir sind mit vielen Medaillen nach Hause gefahren.
Wir haben 2 goldene Medaillen gewonnen.
Und eine silberne Medaille.
Das ist ein super Erfolg!

Aber das Wichtigste war die Freude.
Alle Sportler haben sich gefreut.
Egal, ob sie 60 Meter gelaufen sind.
Oder 1,20 Meter weit gesprungen sind.
Jeder hat mitgemacht.
Jeder war ein Gewinner!
Die Stimmung war so besonders.
So was kann man nicht kaufen.

Das Sport-Zentrum war unglaublich.
Es heißt „d’Coque“.
Dort gibt es eine Halle zum Laufen.
Die Bahn in der Halle kann man verändern.
Es gibt auch mehrere Schwimm-Becken.
Alles war ganz neu und modern.
Wir waren sehr beeindruckt.

Aber das Aller-Beste war:
In Luxemburg sind Menschen mit Behinderung wichtig.
Sie werden gut behandelt.
Junge Menschen in Werkstätten bekommen viel mehr Geld als in Deutschland.
Sie bekommen etwa 2.700 Euro.
In Deutschland bekommen sie nur 556 Euro.
Das ist ein großer Unterschied.

Und in Luxemburg dürfen die Sportler zum Sport-Fest fahren.
Sie bekommen in dieser Zeit ihr volles Geld.
In Deutschland ist das oft nicht so.
Das finden wir sehr schade.

Diese Reise war mehr als nur Sport.
Sie hat uns gezeigt:
Zusammen sein ist schön.
Jeder Mensch ist wertvoll.
So soll es überall sein. 

 Deutsch- Sächsische Delegation, Leo, Domenik, Johannes, Sprinter, Kugelstoßer, Sprinter 


Siegerehrung 200m.

Siegerehrung 400m

 Internationale gemischte Staffel 4x 200m Luxemburgisch, Französisch, Deutsch, Deutsch 


gemeinsame Erwärmung

gemeinsame Erwärmung

Siegerehrung Staffel

Special Olympics Landesspiele 2025: Strahlende Siege und der lange Weg zur wahren Inklusion

Johannes glänzt in Berlin und Limbach-Oberfrohna – doch der größte Wettkampf findet neben der Bahn statt.


 

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Special Olympics 2025: Johannes gewinnt!

 Aber Inklusion ist mehr als nur Sport. 

Die Luft flirrte über der Tartanbahn, der Kampfgeist war greifbar – und am Ende standen strahlende Gesichter: Bei den Special Olympics (SO) Landesspielen in Berlin (10.-13.06.2025) und Limbach-Oberfrohna (27.-29.08.2025) hat Johannes erneut eindrucksvoll sein Können unter Beweis gestellt. In seinen Einzeldisziplinen (200m, 400m) lief er jeweils auf den 1. Platz und sicherte sich damit die Qualifikation für die nationalen Spiele 2026 SO in Saarbrücken. Von dort aus könnte der Weg sogar zu den World Games 2027 nach Chile führen.
Doch die vielleicht schönste Medaille gewann Johannes im Team: Gemeinsam mit Michael (HSC-Inklusive), Jakob und Cedric aus seiner Trainingsgruppe der TSG Oederan holte er in der 4x100-Meter-Unified Staffel souverän die Goldmedaille. Die Begeisterung, der Spaß und das unglaubliche Miteinander aller Teilnehmer waren ansteckend. Die beiden Videos unten sprechen für sich – sie fangen ein, was den Geist der Special Olympics ausmacht: Freude am Sport, unabhängig vom Ergebnis.

Die andere Seite der Medaille:

 Ist das schon gelebte Inklusion?

Doch hinter den glanzvollen Momenten bleibt ein kritischer Gedanke, der uns umtreibt. Politiker und Berichterstatter sprechen oft von "gelebter Inklusion", wenn sie Events wie die Special Olympics sehen. Aber ist dem wirklich so?
Eine Staffel aus nichtbehinderten und behinderten Sportlern, wie wir sie bei der TSG Oederan erleben, ist ein wunderbarer Anfang. Doch hier dringen die nichtbehinderten Sportler in unsere Welt  ein. Nichtbehinderte Zuschauer freuen sich mit uns über unsere Leistungen. Das ist großartig, aber ist es schon Inklusion?

Wahre Inklusion beginnt für uns dort, wo wir als Menschen mit Behinderung selbstverständlich in der Welt der Nichtbehinderten aufgenommen werden – nicht nur als Sportler für neun Tage (World Games 2023 Berlin), sondern als integraler Teil der Gesellschaft.

Wo bleiben die Brückenbauer? Sogar innerhalb unserer eigenen Strukturen!

Doch das Problem beginnt schon viel früher. Selbst unter uns Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen funktioniert die Information und Vernetzung oft nicht.
 
Viele Teilnehmer der Special Olympics wissen gar nicht, dass sie sich mit ihren Leistungen auch für die Wettbewerbe des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) qualifizieren können.

Der paralympische Sport bleibt für viele eine unbekannte Welt, obwohl die Türen eigentlich offen stehen. Johannes, der beide Welten kennt, ist hier eine rühmliche Ausnahme.

Diese Wissenslücke ist ein Symptom eines größeren Problems: Warum nutzen nicht mehr Vereine mit echten inklusiven Trainingsgruppen – wie die TSG Oederan oder der SV Pesterwitz – diese Events, um sich zu präsentieren und als Vorbilder zu wirken?

Warum sind keine Arbeitgeber vor Ort, die die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Disziplin und Teamgeist dieser Sportler sehen und ihnen eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt bieten wollen? Ja, sie stünden im Wettbewerb mit den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Aber viele der anwesenden Förderschüler suchten vielleicht genau diese Alternative. Wo war die Agentur für Arbeit mit ihrem Reha-Team, das doch eigentlich genau hier seine Kandidaten finden und fördern müsste?
Im Juni 2023 zeigte sich Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesministerium des Inneren, von den Special Olympics "tief beeindruckt" und sprach von einem "Doppel-Wumms für Inklusion". Es war ein Riesen-Event, geplant und durchgeführt von nichtbehinderten Menschen. Doch die ernüchternde Realität für viele deutsche Teilnehmer folgte am Montag danach: Der Rückkehr in die Werkstatt, wo der Traum von echter Teilhabe oft ein Traum bleibt.

Unser Appell: Machen wir aus dem Event eine Haltung!

Die Special Olympics sind ein fantastisches Fest des Sports. Sie verdienen all unseren Respekt und unsere Unterstützung. Aber sie dürfen nicht zur Feigenblatt-Inklusion verkommen. Sie müssen der Startschuss sein für mehr:

  • Für die Verbände: Schafft Transparenz und baut Brücken! Jeder SO-Sportler sollte über seine Möglichkeiten im DBS informiert werden.
  • Für Unternehmen: Seht in uns die potenziellen Mitarbeiter mit einzigartigen Stärken.
  • Für die Politik: Schafft Rahmenbedingungen, die echte Inklusion im Arbeitsleben belohnen, nicht behindern.
  • Für die Gesellschaft: Öffnet nicht nur die Stadientore, sondern vor allem die Türen zu euren Betrieben, Vereinen und eurem Alltag.


Johannes und seine Mitstreiter haben auf der Bahn alles gegeben und gewonnen. Jetzt sind wir gefordert, den Sieg auch abseits der Bahn zu erringen – den Sieg der wahren, gelebten Inklusion.

Herzlichen Glückwunsch, Johannes! Wir sind unendlich stolz auf dich und feuern dich weiterhin leidenschaftlich an – auf dem Weg nach Saarbrücken, Chile und auf dem noch wichtigeren Weg in eine inklusive Gesellschaft.

Video Landesspiele Berlin

Video Limbach-Oberfrohna 

Johannes ist ein toller Sportler.

Er war bei 2 Sport-Festen:
• In Berlin vom 10. bis 13. Juni 2025
• In Limbach-Oberfrohna vom 27. bis 29. August 2025

Bei beiden Festen war er der Schnellste.
Er ist Erster geworden.

Jetzt darf er zu den nationalen Spielen 2026.
Das ist ein großes Sport-Fest in Saarbrücken.
Vielleicht darf er danach auch zu den Welt-Spielen 2027 in Chile.

Am schönsten war das Laufen mit seinem Team.
Seine Freunde aus dem Verein TSG Oederan sind mitgelaufen.
Sie haben zusammen die 4x100 Meter Staffel gewonnen.
Alle hatten so viel Freude.
Die Videos zeigen das gut.

Was ist mit Inklusion?

Politiker sagen oft:
„Das ist gelebte Inklusion!“
Wenn sie die Special Olympics sehen.
Aber stimmt das wirklich?

Manchmal laufen Sportler mit und ohne Behinderung zusammen.
Das ist ein guter Anfang.
Aber das ist noch nicht genug.


Echte Inklusion ist:
• Menschen mit Behinderung gehören überall dazu.
• Nicht nur beim Sport.
• Sondern auch in der Arbeit.
• Und in der Freizeit.


Es gibt noch andere Probleme:

Viele Sportler bei den Special Olympics wissen etwas nicht.
Sie wissen nicht:
Ich kann auch bei anderen Sport-Wettkämpfen mitmachen.
Zum Beispiel beim Deutschen Behinderten-Sportverband.
Johannes weiß das. Aber er ist eine Ausnahme.


Es fehlen wichtige Menschen bei den Spielen:

• Wo waren die Arbeitgeber?
Sie hätten sehen können:
Menschen mit Behinderung sind gute Sportler.
Und können auch gute Mitarbeiter sein.

• Wo war die Agentur für Arbeit?
Sie könnte helfen, dass Menschen mit Behinderung eine Arbeit im 1. Arbeitsmarkt finden.

• Es waren viele Förder-Schulen da.
Die Sportler wollen vielleicht nicht in eine Werkstatt für behinderte Menschen.
Sie wollen eine normale Arbeit.
Aber sie erfahren nichts darüber.


Eine Politikerin hat 2023 gesagt:
„Die Spiele waren ein großer Erfolg für Inklusion.“
Die Spiele waren wirklich schön.
Aber am Montag nach den Spielen war alles vorbei.
Viele Sportler mussten wieder in ihre Werkstatt.
Ihr Traum von einem normalen Leben war wieder weit weg.


Was wir fordern:

Inklusion muss auch nach den Spielen weiter gehen.

• Sport-Verbände müssen besser informieren.
• Firmen sollen Menschen mit Behinderung einstellen.
• Politiker müssen mehr für Inklusion tun.
• Alle Menschen sollen uns in ihrer Mitte willkommen heißen.

Johannes hat seinen Sport-Wettkampf gewonnen.
Jetzt müssen wir den Wettkampf für die Inklusion gewinnen.

Herzlichen Glückwunsch, Johannes!
Wir freuen uns mit dir und drücken dir die Daumen für die nächsten Rennen.

Video Landesspiele Berlin 

Video Limbach-Oberfrohna 

Startnummer Berlin

Vor dem Start 400m

Kennt ihr den? Er und sein Bruder = Fußballer

Feierliche Siegerehrungen Berlin

Startnummer Limbach Oberfrohna

Eröffnungsfeier Limbach Oberfrohna

4 x 100m Unified Staffel

Heimspiel 6.0 Leverkusen 05.07.2025 Fritz-Jacobi- Sportanlage

  Ergebnisse auf leichtathletik.de

Video:  400m Leverkusen 


Konzentration vor dem Start

Alles richtig, Hände offen, Hüfte vorn

Zielgerade, alles passt

Wie schnell war ich?

Markus Rehm, Weltrekordler Weitsprung 8,72 Meter!!!!

 

"Auf dem Weg zur magischen 49: Eine Saison der Bestleistungen und ungebrochenen Motivation"

*Trotz widriger Bedingungen: Persönliche Rekorde, ein fabelhafter Weltrekord – und die Jagd nach der 50-Sekunden-Marke*


Die Leichtathletik-Saison 2025 hat in Leverkusen einen ihrer magischen Momente erlebt: Johannes Floors, der Ausnahmeathlet mit  2 Beinprothesen, jagte bei unserem Heimspiel nicht nur die Konkurrenz, sondern auch die Zeit – und stellte mit 20,29 Sekunden über 200m einen neuen Fabel-Weltrekord auf! Ein Lauf, der zeigt: Grenzen existieren nur im Kopf.

Inspiriert von dieser Leistung ging ich selbst mit großen Zielen an den Start: Die 100m als Vorbelastung, die 400m als Hauptkampf. Und die Ergebnisse sprechen für sich!


Ein Abend der Rekorde: Floors‘ historischer Lauf und meine Bestzeiten

Johannes Floors‘ Leistung war an diesem Tag der absolute Höhepunkt. 20,29 Sekunden – schneller als je ein Athlet mit Prothesen zuvor! Seine Lauftechnik, seine Kraftentfaltung und seine mentale Stärke sind von einem anderen Stern. Ein Beweis dafür, was mit Disziplin und moderner Technologie möglich ist.

Dieser Lauf gab mir zusätzlichen Motivationsschub für meine eigenen Wettkämpfe:

100m: Ein perfekter Einstieg mit Bestzeit

In einem hochklassigen Feld mit Windbedingungen zwischen 0,3 und 3,8 m/s Rückenwind erwischte ich einen vergleichsweise ruhigen Vorlauf (0,3 m/s) – und verbesserte meine Bestzeit um 0,14 Sekunden auf 11,61 Sekunden! Ein klares Signal: Die Grundschnelligkeit stimmt.

400m: Ein Kampf gegen Wind und Zeit

Doch das Wetter schlug Kapriolen: Bei meinem Start um 18:35 Uhr peitschte der Wind mit bis zu 3,8 m/s genau auf der Zielgeraden. Trotzdem blieb die Strategie klar: "Erste 200m kontrolliert aggressiv, dann kämpfen!"

Nach 300m (ca. 36 Sekunden) war ich im Plan, doch der Gegenwind und die Ermüdung kosteten wertvolle Zehntel. Am Ende zeigte die Uhr 50,13 Sekunden – so nah an der ersehnten 49,99! Aber statt Enttäuschung überwiegt Stolz: Innerhalb einer Woche zweimal in Top-Form, und das nach fünf Jahren Aufbauarbeit.


Die Lehren und der Plan für 2026

  • Johannes Floors zeigt, was möglich ist: Seine 20,29 Sekunden motivieren mich, noch härter an meinen eigenen Zielen zu arbeiten.
  • Wind ist kein Gegner, sondern eine Herausforderung: Auch unter widrigen Bedingungen blieb ich nah an der 50er-Marke.
  • Die 49er kommen: Mit meinem Trainer Uwe wissen wir genau, wo wir im Training ansetzen müssen – spezifische Ausdauer und Renntaktik werden 2026 den Unterschied machen!


Fazit:

Diese Saison bestätigt: Training lohnt sich! Ob Floors‘ Weltrekord oder meine eigenen Bestzeiten – wir beweisen, dass Leichtathletik immer wieder Grenzen verschiebt. Die 49,99? Nur eine Frage der Zeit!

"Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – 2026 wird mein Jahr!" 

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 "Ganz nah dran an der Traum-Zeit: Meine besten Läufe in dieser Saison"

Trotz Wind und Hindernissen: Neue Bestzeiten und ein super Weltrekord zum Anfeuern

Bei unserem Sportfest in Leverkusen passierte etwas Unglaubliches: Johannes Floors, ein Spitzenläufer mit 2 Beinprothesen, lief die 200 Meter in nur 20,29 Sekunden – ein neuer Weltrekord! Das zeigt: Mit Willenskraft kann man alles schaffen!Das hat mich so motiviert, dass ich bei meinen eigenen Rennen alles gegeben habe: Zuerst über 100 Meter, dann über 400 Meter. Und ich bin super zufrieden!

Ein besonderer Abend: Weltrekord und meine Erfolge

Johannes Floors war der Star des Tages. 20,29 Sekunden – so schnell ist noch nie ein Läufer mit Prothesen gelaufen! Sein Lauf beweist: Mit Training und moderner Technik sind keine Grenzen gesetzt.

Das hat mich so angespornt, dass ich meine eigenen Ziele noch härter verfolgt habe:

100 Meter: Ein super Start mit neuer Bestzeit!

Bei starkem Wind (zwischen 0,3 und 3,8 m/s Rückenwind) hatte ich Glück: Mein Lauf war mit nur 0,3 m/s Wind ziemlich fair. Ergebnis? 11,61 Sekunden – ganze 0,14 Sekunden schneller als vorher! Das heißt: Ich werde immer schneller!

400 Meter: Ein harter Kampf gegen den Wind

Doch dann kam das Wetter dazwischen: Bei meinem Start um 18:35 Uhr blies der Wind mit bis zu 3,8 m/s genau gegen mich! Trotzdem blieb mein Plan: "Die ersten 200 Meter schnell, dann durchbeißen!"

Nach 300 Metern (ca. 36 Sekunden) war ich gut in der Zeit – doch der Wind und die Müdigkeit bremsten mich. Am Ende stand da: 50,13 Sekunden. Sooo knapp an der Traum-Zeit von unter 50 Sekunden! Aber ich bin trotzdem stolz, denn in nur einer Woche habe ich zweimal gezeigt, was in mir steckt – nach fünf Jahren Training!


Was ich gelernt habe – und meine Pläne für 2026

  • Johannes Floors ist mein Vorbild: Sein Weltrekord zeigt mir, dass alles möglich ist!
  • Wind ist nur ein Hindernis, keine Ausrede: Auch wenn es schwer war, bin ich nah an mein Ziel gekommen.
  • 2026 wird mein Jahr! Mein Trainer Uwe und ich wissen genau, was wir tun müssen, um die 49 Sekunden zu knacken!

Fazit:
Diese Saison hat bewiesen: Hartes Training zahlt sich aus! Ob Johannes‘ Weltrekord oder meine eigenen Bestzeiten – wir zeigen, dass man immer besser werden kann. Die 49 Sekunden? Die schaffe ich bestimmt – spätestens 2026!

"Aufgeben? Keine Spur – nächstes Jahr wird noch besser!" 

Abendsportfest Mittweida 27.06.2025
Stadion am Schwanenteich
 


 Ergebnisse auf leichtathletik.de 


 

Überraschend kühles Wetter, aber heißer Kampf: Saisonbestleistung über 400 Meter!


Die große Sommerhitze blieb diesem Tag aus – stattdessen herrschten angenehme 18 Grad, leichter Wind und ab und zu ein sanfter Regenschauer. Doch die kühlen Temperaturen hielten uns nicht davon ab, beim Abendsportfest in Mittweida alles zu geben. Die Frage war: Würden sich die fantastischen Trainingsergebnisse auch im Wettkampf zeigen?

Motivierter Start mit den 100 Metern

Bereits in den vergangenen Jahren hatte ich die Erfahrung gemacht, dass ich vor den entscheidenden 400 Metern besonders stark lief, wenn ich zuvor die 100 Meter absolvierte. Warum das so ist, bleibt ein Rätsel – aber die Strategie ging wieder auf! Mit einer Saisonbestleistung von 11,80 Sekunden war der erste Wettkampf erfolgreich absolviert.

Die 400 Meter: Ein Kampf gegen die Uhr und die Erschöpfung

Drei Stunden später stand ich erneut an der Startlinie, diesmal für die 400 Meter. Kurz vor dem Rennen begann es zu regnen, aber das konnte meine Konzentration nicht bremsen. In Bahn 4 positioniert, hatte ich vor mir einen starken Läufer aus Sachsen-Anhalt mit einer Bestzeit von 50,60 Sekunden. Doch ich wusste genau, was zu tun war: "Offene Hände, Knie hoch und alles reinlegen – die letzten 100 Meter stirbt man so oder so!" Diese Worte von Uwe hallten in meinem Kopf nach.
Der Start gelang gut, nach 150 Metern lief ich auf, passierte die 200-Meter-Marke in etwa 23,5 Sekunden und erreichte die 300 Meter bei ca. 37 Sekunden. In der Schlussphase hörte ich nur noch meinen Vater, der mich lautstark anfeuerte: "Du bist schnell!" Also gab ich alles, sah die 49 auf der Uhr – und blieb schließlich bei einer fantastischen Zeit von 50,14 Sekunden stehen.

Endlich wieder ein Top-Ergebnis!

Nach fünf Jahren leichter Stagnation war dies endlich wieder ein echter Meilenstein. Die harte Arbeit im Training hatte sich ausgezahlt, und das trotz des ungewöhnlich kühlen Wetters. Jetzt geht es darum, diese Leistung zu bestätigen und vielleicht sogar noch eine Schippe draufzulegen.
Das Abendsportfest in Mittweida hat einmal mehr gezeigt: Es sind nicht immer die äußeren Bedingungen, die den Unterschied machen – sondern der Wille, alles zu geben!

Weiter geht’s – das Ziel ist noch nicht erreicht! 🚀











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Keine Hitze, aber starke Leistung! Mein tolles Rennen über 400 Meter


Am Freitag war es nicht so heiß. Beim Abendsportfest in Mittweida waren es nur 18 Grad. Es wehte ein leichter Wind, und manchmal regnete es ein bisschen. Aber wir waren alle motiviert!

Erst das Rennen über 100 Meter

Ich bin zuerst 100 Meter gelaufen. Das mache ich immer vor den 400 Metern, weil ich dann besser laufe – warum, weiß keiner. Diesmal war ich super schnell: 11,80 Sekunden! Meine beste Zeit in dieser Saison.

Dann das große Rennen über 400 Meter

Drei Stunden später lief ich die 400 Meter. Kurz vorher regnete es. Ich war in Bahn 4. Vor mir war ein Läufer aus Sachsen-Anhalt, seine Bestzeit war 50,60 Sekunden.

Ich habe gemacht, was mein Trainer Uwe immer sagt:
✅ Hände locker
✅ Knie hoch
✅ Alles geben!

Die letzten 100 Meter tun immer weh, aber da muss man durch.

Nach 150 Metern war ich im Rhythmus.

Bei 200 Metern hatte ich etwa 23,5 Sekunden gebraucht.
Bei 300 Metern war ich bei ungefähr 37 Sekunden.
Mein Vater hat laut gerufen: "Du bist schnell!" Also bin ich noch schneller gelaufen.

Am Ende zeigte die Uhr 50,14 Sekunden!
Das ist meine beste Zeit seit fünf Jahren. Ich war total glücklich!

Fazit
Auch wenn das Wetter nicht perfekt war – ich habe gezeigt, was ich kann! Jetzt will ich noch besser werden.

Weiter geht’s! 🏃‍♂️💨 

offen Mitteldeutsche Meisterschaft
Weinaupark - Stadion Zittau, 22.06.2025

 Ergebnisse auf leichtathletik.de 

Johannes hat eine absolute Weltklasse-Leistung gezeigt – nicht nur die WM-Norm geknackt, sondern sogar einen neuen deutschen Rekord über 800m aufgestellt! Eine Zeit von 1:58,27 ist einfach sensationell.

Dass der Deutsche Behindertensportverband (DBS) ihn aber nur über die 400m für die WM in Neu Delhi nominieren kann, obwohl die 800m dort ebenfalls im Programm sind, ist wirklich fragwürdig. Warum sollte ein Athlet nicht über die Distanz starten dürfen, in der er seine beste Leistung erbringt? Das wirkt wie eine unnötige Hürde und schränkt die Chancen von Spitzensportlern wie Johannes ein.

Es wäre fairer, wenn der DBS die Nominierungskriterien überdenkt und Athleten in den Disziplinen antreten lässt, in denen sie ihre Stärken haben – besonders wenn sie wie Johannes internationale Klasse beweisen. Was meint ihr? Sollte der Verband hier flexibler sein? 🚀💪 #FairChance #LeistungZählt

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Johannes war super gut! Er hat nicht nur die Norm für die WM geschafft, sondern auch einen neuen deutschen Rekord über 800 Meter gelaufen. Seine Zeit von 1:58,27 ist einfach toll!

Aber der Deutsche Behindertensportverband (DBS) will ihn nur über 400 Meter für die WM in Neu Delhi anmelden – obwohl es dort auch 800 Meter gibt. Das ist komisch! Warum darf ein Sportler nicht bei der Strecke starten, wo er am besten ist? Das ist unfair und macht es für Top-Sportler wie Johannes schwerer.

Der DBS sollte die Regeln ändern und Sportler dort starten lassen, wo sie stark sind – besonders wenn sie wie Johannes zeigen, dass sie Weltklasse sind. Was denkt ihr? Sollte der Verband hier lockerer sein? 🚀💪 #FairPlay #StarkeLeistung 

Ganz wichtig, sollen alle sehen, immer dabei

Siegerehrung Zittau 22.06.2025

Kleine aber sehr erfolgreiche Delegation der TSG Oederan

Mein Weg zum Deutschen Rekord über 800 Meter

Die Vorbereitung auf den Wettkampf lief super – meine Grundschnelligkeit war sensationell! Bei den 30 Metern fliegend stoppte die Uhr bei 3,121 Sekunden. Also machte ich mich am Sonntag voller Motivation auf den Weg nach Zittau, begleitet von Uwe, Enna deren Eltern und meinem Papa.

Das Wetter war wieder extrem warm, und ein böiger Wind wehte, aber ich beschloss, mich davon nicht stören zu lassen. Bei den 800 Metern kann man schließlich im Windschatten laufen, dachte ich mir. Doch die Frage war: Wer von meinen Gegnern ist schnell genug, um unter zwei Minuten zu bleiben? Uwe und mein Papa halfen mir, in den Startlisten zu recherchieren.

Jetzt wusste ich, wer das Tempo machen könnte – aber wie merke ich mir das im Rennen? Und wie komme ich überhaupt an die richtigen Läufer ran? Dann erinnerte ich mich: Nach 100 Metern muss ich mich in die Spitzengruppe einschleusen. Glücklicherweise wurde ich auf Bahn 2 eingeteilt. Kurz vor dem Start brach eine Sportler  zusammen – die Hitze war wirklich brutal.

Dann ging es los. Die ersten 80 Meter lief ich etwas zu langsam, sodass ich mit einem kleinen Zwischenspurt Anschluss an die Spitzengruppe finden musste. Danach lief es fast wie von selbst. Die 400-Meter-Durchgangszeit lag wie geplant bei etwa 56 Sekunden. Was dann folgte, war purer Kampf: einfach rennen, rennen und nochmal rennen.

Am Ende blieb die Uhr bei 1:58,27 Sekunden stehen – Deutscher Rekord und Normerfüllung für die Para-Weltmeisterschaften Ende September 2025 in Neu Delhi! Doch ob mich der Deutsche Behindertensportverband (DBS) tatsächlich mitnimmt, steht auf einem anderen Blatt. Es gibt merkwürdige Klauseln in den Qualikriterien: Selbst wenn ich eine Weltklasseleistung zeige, aktuell Achter der Weltrangliste bin und 2017 mindestens Vierter geworden wäre, muss ich mich über die 400 Meter qualifizieren. Die 800 Meter sind keine paralympische Disziplin, sondern werden eher wie ein Einladungswettkampf behandelt. Aber ztrotzdem wird ein WM Titel vergeben!

Trotzdem – dieser Lauf hat sich gelohnt! Jetzt heißt es: dranbleiben und weiterkämpfen.  Wer weiß, vielleicht gelingt mir bei den nächsten Wettkämpfen ja sogar noch ein Wunder über die 400 Meter. Mit meinem Trainer und dieser unglaublichen Trainingsgruppe – in der sogar eine frischgebackene Mitteldeutsche Meisterin im Hochsprung wie Enna mit dabei ist – fühle ich mich bestens aufgehoben. Gemeinsam pushen wir uns zu neuen Bestleistungen – und das ist erst der Anfang! 

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Mein Weg zum Deutschen Rekord über 800 Meter

Die Vorbereitung auf den Wettkampf war toll – ich war richtig schnell! Bei einem Testlauf lief ich 30 Meter in nur 3,121 Sekunden. Am Sonntag fuhr ich dann mit Uwe, Enna, ihren Eltern und meinem Papa nach Zittau.

Das Wetter war sehr heiß und windig, aber ich wollte mich nicht ablenken lassen. Bei 800 Metern kann man im Windschatten laufen – aber wer von den anderen Läufern ist schnell genug? Uwe und mein Papa suchten in den Startlisten nach Infos.

Jetzt wusste ich, wer vorne laufen könnte. Aber wie merke ich mir das im Rennen? Und wie komme ich an die richtigen Läufer ran? Ich beschloss: Nach 100 Metern muss ich zur Spitzengruppe aufschließen. Zum Glück startete ich auf Bahn 2. Kurz vor dem Rennen brach ein Sportler zusammen – die Hitze war wirklich extrem.

Dann ging es los! Die ersten 80 Meter war ich etwas zu langsam, aber dann sprintete ich kurz und schloss zur Spitzengruppe auf. Ab da lief es wie von selbst. Nach 400 Metern war ich bei 56 Sekunden – genau wie geplant. Der Rest war hart: einfach laufen, laufen, laufen!

Am Ende zeigte die Uhr 1:58,27 MinutenDeutscher Rekord! Damit habe ich auch die Norm für die Para-WM im September 2025 in Neu Delhi geschafft. Aber ob der Deutsche Behindertensportverband (DBS) mich mitnimmt, ist noch unklar. Die Regeln sind komisch: Obwohl ich Weltklasse und bei den 800 Metern stark bin, muss ich mich über 400 Meter qualifizieren. Die 800 Meter sind bei den Paralympics kein offizielles Rennen, aber bei der WM gibt es trotzdem einen Titel!

Trotzdem – dieser Lauf war ein Erfolg! Jetzt heißt es: Weiter trainieren und kämpfen. Vielleicht schaffe ich bei den nächsten Rennen auch über 400 Meter eine Überraschung. 
Mit meinem Trainer und meiner tollen Trainingsgruppe – in der sogar Enna, die neue Mitteldeutsche Meisterin im Hochsprung, dabei ist – fühle ich mich super. 
Gemeinsam werden wir noch besser – das ist erst der Anfang! 🚀 

offene Deutsche Para Freiluft Meisterschaften 
Leichlingen 13.06. - 14.06.2025


 
Ergebnisse Leichlingen 2025 



400m , 35 Grad, volle Konzentration

Nach dem Rennen, völlig verausgabt, aber 51,12

Der Lohn, Siegerehrung Platz 1, Obstkorb für die Heimfahrt

2 x Johannes, Johannes Floors für mich  der schnellste Mann der Welt über 200m und 400m (2 Prothesen!)

 

Erfolgreiche Para-Meisterschaften in Leichlingen – Saisonbestleistung und steigende Form!

Die diesjährigen Para-Meisterschaften fanden kurzfristig in Leichlingen statt – und ich war mit voller Motivation dabei! Am 12. Juni machte ich mich auf die lange Reise (rund 600 km), die sich aber mehr als lohnte.

Ankunft und erstes Training: Ein kleiner Diamant

Noch am Anreisetag checkte ich die Wettkampfanlage bei strahlendem Sonnenschein und 34°C – ein echtes Schmuckstück! Typisch für dieses Jahr: Der böige Gegenwind ließ nicht lange auf sich warten. Doch ich hatte mir fest vorgenommen: Diesmal besiege ich den Wind!

Vorlauf: Saisonbestleistung trotz Widerstand

Und tatsächlich – im 100m-Vorlauf zeigte sich, dass sich mein Grundschnelligkeitstraining auszahlt. Trotz 1,1 m/s Gegenwind lief ich eine Saisonbestzeit von 11,87 Sekunden! Ein starkes Gefühl und ein klares Zeichen, dass die Arbeit Früchte trägt.

400m-Finale: Ein Kampf gegen die Uhr

Am Samstag herrschten fast tropische Bedingungen – wir blieben so lange wie möglich im Hotel, um der Hitze zu trotzen. Nur 30 Minuten Warm-Up (eine kleine Wettkampf-Änderung), dann ging es um 13:45 Uhr an den Start. Leider musste mein ehemaliger Trainingspartner Max (Cottbus) verletzungsbedingt absagen. Also hieß es: Allein gegen die Zeit!

Das Ergebnis? 51,12 Sekunden!
Ein Stein fiel mir vom Herzen – nur zweimal war ich in meiner Karriere schneller, zuletzt 2021. Die Formkurve zeigt klar nach oben!

Nächstes Ziel: 800m und WM-Norm am 22.06.2025!

Jetzt freue ich mich auf meine nächste Herausforderung: Die 800m und der Angriff auf die WM-Norm. Ich bin hungrig, fokussiert und bereit!

Danke für eure Unterstützung – lasst uns gemeinsam die Ziele knacken! 🚀💪 

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Gute Ergebnisse bei den Para-Meisterschaften in Leichlingen!

Am 12. Juni bin ich zu den Para-Meisterschaften nach Leichlingen gefahren. Die Fahrt war lang – 600 Kilometer – aber es hat sich gelohnt!

Erster Tag: Training bei Hitze und Wind

Am Abend habe ich noch ein leichtes Training gemacht. Die Anlage war toll, aber das Wetter anstrengend: 34 Grad und starker Wind! Ich habe mir gesagt: Dieses Mal lasse ich mich vom Wind nicht aufhalten!

100-Meter-Lauf: Meine beste Zeit in dieser Saison!

Im Vorlauf gab es viel Gegenwind, aber ich habe trotzdem meine beste Zeit in diesem Jahr gelaufen: 11,87 Sekunden! Das zeigt: Mein Training für mehr Schnelligkeit funktioniert!

400-Meter-Lauf: Ein Rennen gegen die Uhr

Am Samstag war es noch heißer. Ich bin so lange wie möglich im Hotel geblieben, um mich zu schonen. Nur 30 Minuten Aufwärmen, dann ging es um 13:45 Uhr an den Start.

Leider konnte mein Freund Max nicht mitlaufen, weil er verletzt war. Also bin ich allein gegen die Zeit gerannt. Mein Ergebnis: 51,12 Sekunden!
Das hat mich sehr gefreut – nur zweimal in meinem Leben bin ich schneller gelaufen, das letzte Mal 2021. Ich merke: Ich werde wieder besser!

Nächstes Ziel: 800 Meter und die WM-Norm!

Jetzt bereite ich mich auf mein nächstes Rennen vor: Am 22. Juni 2025 laufe ich 800 Meter und versuche, die Norm für die Welt-Meisterschaft zu schaffen. Ich bin gespannt und freue mich drauf!

Danke für eure Unterstützung – ich halte euch auf dem Laufenden! 😊


 

Pfingstsportfest - THE BERLIN MEETING
TuS Lichterfelde 07.06. - 08.06.2025

Ergebnisse auf leichtathletik.de

 

Mein erfolgreicher Pfingstausflug mit der TSG Oederan nach Berlin-Lichterfelde

Am 06.06. machte unsere Trainingsgruppe der TSG Oederan einen gut organisierten Pfingstausflug nach Berlin-Lichterfelde. Dank der hervorragenden Vorbereitung durch Uwe trafen wir alle pünktlich im Hotel ein – trotz unterschiedlicher Anreiserouten.

Für mich standen diesmal die 100m, 200m und 400m auf dem Programm. Das Wetter zeigte sich von seiner wilden Seite: böiger Wind und teilweise Starkregen machten die Läufe zu einer echten Herausforderung. Doch trotz der widrigen Bedingungen konnte ich mich steigern – die Formkurve zeigt nach oben!

Meine Ergebnisse:

  • 100m: 12,06 Sekunden (bei -0,5 m/s Gegenwind)
  • 200m: 23,18 Sekunden (mit 3,8 m/s Rückenwind)
  • 400m: 52,26 Sekunden (gefühlt durchgehend Gegenwind)


Uwes Trainingsschwerpunkt auf Grundschnelligkeit zahlt sich aus – es „schlägt an“, wie man so schön sagt. Die Fortschritte sind spürbar, und die Ergebnisse bestätigen den eingeschlagenen Weg.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, die uns als Team noch mehr zusammengeschweißt hat. Ich freue mich auf die nächsten Wettkämpfe und weitere Steigerungen!

 

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Mein Ausflug mit der TSG Oederan nach Berlin-Lichterfelde

Vom 6. Juni bis 9. Juni war ich mit meiner Trainings-Gruppe von der TSG Oederan in Berlin-Lichterfelde. Unser Trainer Uwe hat alles super geplant. Wir sind alle gut im Hotel angekommen.

Ich bin dort 100 Meter, 200 Meter und 400 Meter gelaufen. Das Wetter war nicht einfach: Es war sehr windig und es hat auch stark geregnet. Aber ich habe mich trotzdem verbessert!

Meine Zeiten:

  • 100 Meter: 12,06 Sekunden (mit Wind gegen mich)
  • 200 Meter: 23,18 Sekunden (mit Wind im Rücken)
  • 400 Meter: 52,26 Sekunden (der Wind hat sich die ganze Zeit stark angefühlt)


Im Training hat Uwe besonders auf Schnelligkeit geachtet. Das sieht man jetzt bei den Ergebnissen!

Es war ein tolles Wochenende mit der Mannschaft. Ich freue mich auf das nächste Mal! 


DSC Meeting 24.05.2025

 Ergebnisse auf leichtathletik.de 

 

Mein Rennen im Heinz Steyer Stadion – ein Kampf gegen den Wind

Am 24. Mai 2025 fand im neuen Heinz Steyer Stadion das DSC Meeting statt – ein Wettkampf, auf den ich mit großer Vorfreude und Ambitionen zuging. Schließlich hatte ich hier in Dresden vor fünf Jahren meine Bestzeit von 50,03 Sekunden gelaufen. Ein gutes Omen, dachte ich.

Das Wetter zeigte sich freundlich, doch der Wind machte mir einen Strich durch die Rechnung. Mal von vorne, mal von der Seite – er blies kräftig und unberechenbar durch die Kurven. Trotzdem wollte ich unbedingt beweisen, dass ich mich in Topform befinde. Doch es sollte nicht mein Tag sein: Nach 53,54 Sekunden überquerte ich die Ziellinie.

Enttäuschend? Ja. Ein Grund aufzugeben? Auf keinen Fall!

Wettkämpfe wie dieser erinnern mich daran, dass Leichtathletik nicht nur eine Frage der Form, sondern auch der äußeren Bedingungen und der mentalen Stärke ist. Ich weiß, was in mir steckt – und arbeite weiter hart, um es beim nächsten Mal wieder abzurufen. Denn eines ist klar: Aufgeben ist keine Option.

Nächstes Ziel: Neue Bestzeit. Egal, was der Wind sagt. 🚀 

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Mein Lauf im Heinz Steyer Stadion – ein hartes Rennen

Am 24. Mai 2025 war ich beim DSC Meeting in Dresden. Vor fünf Jahren bin ich hier meine schnellste Zeit gelaufen: 50,03 Sekunden. Diesmal wollte ich zeigen, dass ich wieder in Topform bin.

Das Wetter war gut – aber der Wind machte alles schwer. Er blies von allen Seiten und störte meinen Lauf. Am Ende brauchte ich 53,54 Sekunden. Das war nicht das Ergebnis, das ich wollte.

Bin ich enttäuscht? Klar!
Aber ich gebe nicht auf!

Manche Wettkämpfe laufen einfach nicht perfekt. Wichtig ist: Ich weiß, was ich kann – und ich trainiere weiter. Mein Ziel bleibt: schneller werden!

Das nächste Mal zeige ich es – egal, ob der Wind mitmacht oder nicht! 💪 

28. Vogtlandmeeting 10.05.2025 
Treuener Leichtathletikverein


  Ergebnisse auf leichtathletik.de 

 

Das klingt nach einem soliden Saisonauftakt für die  Trainingsgruppe der TSG Oederan – trotz der unvorteilhaften Windbedingungen!


  • 100m in 12,15 Sek. bei -1,0 m/s Gegenwind ist eine starke Leistung, besonders zu Saisonbeginn. Der Wind bremst zwar spürbar, aber die Zeit zeigt, dass die Grundschnelligkeit da ist.
  • 200m in 24,03 Sek. bei -1,3 m/s ist ebenfalls respektabel, besonders weil Gegenwind auf der langen Strecke noch mehr ausmacht. Die Ausdauer und Tempoverteilung scheinen gut zu funktionieren.


Mit Rückenwind oder windstillen Bedingungen wären sicherlich noch bessere Zeiten möglich. Wenn das der Auftakt war, kann die Saison ja nur noch schneller werden! 💨🔥 

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Die  Saison hat gut angefangen!

Wir beim Treuener Vogtlandmeeting am 10.05.205 mit der TSG Oederan gestartet. Für Sprinter ist Gegenwind nicht ideal – aber wir haben es trotzdem gut gemacht:

  • 100 Meter in 12,15 Sekunden (bei 1,0 m/s Gegenwind)
  • 200 Meter in 24,03 Sekunden (bei 1,3 m/s Gegenwind)


Das sind starke Zeiten, besonders weil der Wind uns gebremst hat.

Ohne Wind wären wir  sicher noch schneller gewesen!

Jetzt könnt wir in der Freiluftsaison weiter Gas geben.

"Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur" Jean Paul

 

 

Eine anstrengende Anreise und ein beeindruckender Wettbewerb

Mit einer sechsstündigen Verspätung landeten wir am Donnerstagabend in Helsinki. Anschließend mussten wir auf das Eintreffen der portugiesischen Mannschaft warten – allein sie füllten schon den gesamten Bus. Uwe und ich waren die gesamte deutsche Delegation. Schnell wurde klar, dass Länder wie Spanien, Frankreich, die Türkei oder auch die Ukraine diese Europameisterschaften für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen sehr ernst nehmen und professionell aufgestellt sind.

Die Teams waren komplett ausgestattet: einheitliche Bekleidung, Mannschaftsärzte, Physiotherapeuten, Betreuer und Trainer. Uwe und ich waren alles in einer Person – inklusive Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier. 

Besonders beeindruckt hat mich die Wertschätzung der ukrainischen Sportler. Trotz des schrecklichen Krieges in ihrem Land und der immensen Kosten für die Verteidigung schaffte es die Delegation, bestehend aus 17 Sportlern und einem vollständigen Betreuerstab anzureisen. Das verdient großen Respekt!

Meine Läufe: Höhen und Tiefen

Am Samstag standen die 400 Meter auf dem Programm. Leider war mein Startblock defekt, während sich meine Konkurrenten schon voll konzentrieren konnten. Nach 150 Metern lag ich auf Position 2, doch dann kam es zu einer brenzligen Situation: Der ukrainische Läufer bog sehr aggressiv auf die Innenbahn ein. Um einen Zusammenstoß oder Sturz zu vermeiden, musste ich abbremsen – und damit war mein Rhythmus weg. Mit einer Zeit von 53,56 Sekunden kam ich ins Ziel. Enttäuschend! Der portugiesische Favorit Basso, eigentlich ein Anwärter auf Gold oder Silber, lief in seinem Lauf eine 52,20 – eine Zeit, die ich  durchaus draufhabe.

Über 200 Meter erreichte ich Platz 6 und qualifizierte mich eigentlich für das B-Finale. Allerdings erfuhren wir das erst, als wir schon im Hotel alles gepackt hatten und keine Zeit mehr für eine Vorbereitung blieb. Leider war der Zeitplan nicht klar genug, dass ein B-Finale überhaupt stattfindet.

Trotz der Herausforderungen war es eine wertvolle Erfahrung. Die Konkurrenz war stark, und ich habe viel gelernt – sowohl sportlich als auch organisatorisch. Jetzt geht es darum, die Erkenntnisse mitzunehmen und mich für die nächsten Wettkämpfe noch besser vorzubereiten.


Zeitlauf 400m 29.03.2025 Espoo

Vorlauf 200m 30.03.2025 Espoo 

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Anreise und Wettbewerb: anstrengend, aber beeindruckend

Am Donnerstagabend kamen wir endlich in Helsinki an – mit 6 Stunden Verspätung. Dann mussten wir noch warten, bis die portugiesische Mannschaft da war. Die allein hat schon den ganzen Bus vollgemacht! Für Deutschland waren nur Uwe und ich dabei.

Schnell habe ich gemerkt: Andere Länder wie Spanien, Frankreich, die Türkei oder die Ukraine nehmen die Europameisterschaften für Sportler mit geistiger Behinderung sehr ernst. Ihre Teams waren top organisiert: einheitliche Kleidung, Ärzte, Physiotherapeuten, Betreuer und Trainer. Uwe und ich mussten alles alleine machen – sogar die Fahne bei der Eröffnung tragen.

Besonders beeindruckt hat mich die ukrainische Mannschaft. Trotz des schlimmen Krieges in ihrem Land sind 17 Sportler mit einem kompletten Betreuerteam angereist. Das ist großartig und verdient großen Respekt!


Meine Rennen: Erfolge und Probleme

Am Samstag lief ich die 400 Meter. Leider war mein Startblock kaputt, während die anderen sich schon konzentrieren konnten. Nach 150 Metern war ich auf Platz 2, doch dann passierte etwas: Ein ukrainischer Läufer schnitt mir stark den Weg ab. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste ich bremsen – und verlor meinen Rhythmus. Meine Zeit: 53,56 Sekunden. Enttäuschend! Der portugiesische Favorit Basso lief 52,20 Sekunden – eine Zeit, die ich eigentlich schaffen kann.

Bei den 200 Metern wurde ich 6. und hätte eigentlich im B-Finale laufen dürfen. Aber wir erfuhren das erst zu spät, als wir schon im Hotel waren und keine Zeit mehr zur Vorbereitung hatten. Schade, denn der Zeitplan war nicht klar genug.

Trotzdem war es eine tolle Erfahrung. Die Konkurrenz war stark, und ich habe viel gelernt – im Sport und in der Organisation. Jetzt nehme ich diese Erkenntnisse mit und bereite mich auf die nächsten Wettkämpfe vor!


 

TWO UNLIMITED inkl. Rahmenwettbewerbe lange Staffel

Sportforum Chemnitz 
15.03.2025


Ein Sieg für die Inklusion – trotz knapp verpasster Qualifikation

Am 15. März 2025 schrieben wir, die 4x400m-Staffel mit Bruno, Nico, Cedric und mir (Johannes), ein kleines Stück Sportgeschichte. Unser Ziel war klar: die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften über die Langstaffel. Mit einer Zeit von 3:29,27 verpassten wir die Normzeit zwar knapp, doch der eigentliche Erfolg lag woanders.

Wir waren die erste nationale Staffel, die sich aus drei Nichtbehinderten und einem behinderten Sportler zusammensetzte – ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion im Leistungssport. Dieser Moment zeigt, dass Barrieren überwunden werden können und dass gemeinsamer Sport auf höchstem Niveau möglich ist.

Ein besonderes Highlight war die Unterstützung von Jakob und Nele aus unserer Trainingsgruppe. Nicht für jeden jungen Menschen ist es selbstverständlich, früh am Morgen aufzustehen und weite Wege auf sich zu nehmen. Doch genau das taten sie: Sie machten sich trotz der frühen Stunde auf den Weg nach Chemnitz, um uns lautstark anzufeuern. Ihre Präsenz und ihr Einsatz bedeuteten uns unglaublich viel und zeigten, dass Teamgeist und Zusammenhalt über den Sport hinausgehen.

Auch wenn wir diesmal die Qualifikation nicht geschafft haben, ist eines sicher: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Im nächsten Jahr greifen wir wieder an – mit noch mehr Motivation und dem festen Willen, unsere Ziele zu erreichen.

Dieser Tag war nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein gesellschaftlicher Erfolg. Inklusion lebt durch Taten, und wir sind stolz, ein Teil davon zu sein. 


4x400m Staffel 15.03.2025



Deutsche Hallenmeisterschaften Para Leichtathletik

Hartwig Gauder Halle Erfurt
22.02.2025

 

Johannes wird Deutscher Meister über 200m und 400m!

Am 22. Februar 2025 fanden in der Hartwig-Gauder-Halle in Erfurt die Deutschen Meisterschaften in der Para-Leichtathletik statt. Johannes zeigte dabei eine beeindruckende Leistung und sicherte sich gleich zwei Deutsche Meistertitel !

🏅 200 m: 23,67 Sekunden
🏅 400 m: 52,22 Sekunden

Mit diesen starken Zeiten beweist Johannes seine steigende Form auf dem Weg zu den Europameisterschaften Ende März in Espoo . Besonders im Fokus stand die Lauftechnik , die er in beiden Rennen hervorragend umsetzen konnte.

Herzlichen Glückwunsch, Johannes! Wir drücken den Daumen für die kommenden Herausforderungen! 💪🔥 
 

Erfurt 200m 22.02.2025 

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf, also gleich noch eine Trainingseinheit nach den 200m und 400m

Erstmals eine größere Delegation an Sportlern aus Sachsen, bis auf Johannes alles erfolgreiche Special Olympics Sieger, die sich sehr gut bei den Meisterschaften verkauften, Glückwunsch!!!


Offene Sächsische Landesmeisterschaften Sportforum Chemnitz

Leichtathletikhalle Sportforum Chemnitz
17.01. - 18.01.2025

 

Offene Sächsische Landesmeisterschaften: Starke Einzelleistungen und ein Lehrstück in der Staffel


Bei den offenen Sächsischen Landesmeisterschaften konnte Johannes als Parasportler erneut sein Potenzial unter Beweis stellen. Über 200 Meter lieferte er eine starke Zeit von 23,92 Sekunden , über 400 Meter lieferte er 52,40 Sekunden . Der Fokus liegt diesmal auf der Umsetzung seines neuen Laufstils – ein Prozess, bei dem noch viel Luft nach oben ist, aber die Fortschritte bereits sichtbar sind.

Ein besonderes Highlight war die 4x200-Meter-Staffel der Startgemeinschaft Erzgebirge. Nach einem souveränen Sieg folgte jedoch die Disqualifikation – zu Recht . Ein kleiner, aber entscheidender Fehler: Nico bog zu früh auf die Innenbahn ein und kürzte ab. Eine wertvolle Lektion für das Team.

Der Blick ist nun nach vorn gerichtet: Am 15. März 2025 wird das Quartett als 4x400-Meter-Staffel angreifen. Das Ziel ist klar: Eine Zeit unter 3:26 Minuten und damit die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im Mai in Hamburg – diesmal ohne Bahnfehler! 
 

Chemnitz 200m 18.01.2025 

4 x 200m Staffel

Startgemeinschaft Erzgebirge
Bruno, Nico, Cedric und Ich

Uwe & Ich sehr gespannt auf die Freiluftsaison die unsere Erwartungen übertraf

Startgemeinschaft Erzgebirge von Links: Nico, Cedric, Johannes, Bruno. Leider wurden wir disqualifiziert. Wir sind zu früh auf die Innenbahn gelaufen, aber ihr seht es gute Laune hatten wir trotzdem